Bergbaugeschichte
Entdecken Sie die tausendjährige Bergbaugeschichte der Region:
„Alles kommt vom Bergbau her“ – im sächsischen Erzgebirge ist das ein geflügeltes Wort. Wer sich mit der heimischen Wirtschaftsgeschichte beschäftigt, kommt zu dem Schluss, dass diese Weisheit auch oft bei uns zutrifft. So ist es auch indirekt dem Bergbau zu verdanken, dass vor rund hundert Jahren zwischen Dillenburg eines der ersten flächendeckenden Versorgungsnetze für elektrische Energie in Deutschland entstand.
1905 hatte der Hessen-Nassauische Hüttenverein am Ortsrand von Oberscheld seinen neuen koksbetriebenen Hochofen errichtet. Hier sollte fortan das Eisenerz geschmolzen werden, das dieses Unternehmen in seinen Gruben im benachbarten Schelderwald abbaute.
Die dabei anfallenden Gichtgase wurden schon bald zur Stromerzeugung genutzt. Zunächst versorgte das Unternehmen seine unmittelbar benachbarten Betriebe mit dieser Energie. Aber schon bald führten die Stromleitungen auch zu den weiter entfernten Eisengießereien im oberen Dietzhölztal und zu denen in der Umgebung von Biedenkopf.
Die Städte und Dörfer, die in erreichbarer Nähe lagen, wurden mit erschlossen und kamen so in den Genuss der neuen Energie, die das Leben fortan deutlich komfortabler machten sollte.
(Text Uli Horch, Nanzenbach)
Um einen ersten Eindruck über den Bergbau in der Region zu gewinnen, informieren Sie sich hier:
Grube Fortuna
Villa Grün
Tropfsteinhöhle "Herbstlabyrinth" in Breitscheid
Zum Seitenanfang
