Schützen und in Wert setzen der Kulturlandschaft durch Nutzen ihrer natürlichen Potenziale
20% Energieeinsparung und 20 % Nutzung erneuerbarer Energien bis zum Jahr 2020 („20+20 in 2020„)
Bis zum Jahr 2020 will die Region Lahn-Dill-Bergland als Beitrag zum (regionalen) Umwelt- und Klimaschutz den Verbrauch fossiler Energieträger senken. Als kommunale Selbstverpflichtung soll der Energiebedarf im Jahr 2020 zu 20 % aus regenerativen Quellen gedeckt werden. Gleichzeitig soll der Energieverbrauch um 20 % reduziert werden.
Energetische Eigenversorgung der Region ausbauen
Über den konsequenten Ausbau der Verwertung des Potenzials an regenerativen Energieträgern soll die Notwendigkeit zum Erwerb aus fossilen Quellen erzeugter Energie verringert, der damit verbundene Kaufkraftabfluss aus der Region reduziert und die so zu gewinnende regionale Wertschöpfung zur Schaffung neuer Arbeitsplätze eingesetzt werden.Durch Grenzen geteilte Naturräume koordiniert entwickeln
Zur Erschließung einer notwendigen kritischen Masse innerhalb eines Projektes oder im Rahmen der synergetischen Zusammenführung von Projektabschnitten sollen Projekte, die Grenzen übergreifende Naturräume umfassen, zur Erhöhung der regionalen Wertschöpfung in Zusammenarbeit mit anderen lokalen Entwicklungsgruppen konzipiert werden.Biomasse als Energieträger
Die wirtschaftliche Nutzung des in der Region vorhandenen Biomasse - Potenzials und hier vor allem des Holzes aus dem umfangreichen Waldbestand - insbesondere das der kulturhistorisch wertvollen Hauberge - umfasst vielfältige damit in Zusammenhang stehende, ineinander greifende Arbeitsschritte und zu lösende Aufgaben. Die Nutzung des Biomasse - Potenzials stellt des Weiteren ein nicht unerhebliches Arbeitsplatz- und Erwerbspotenzial dar, schafft die Möglichkeit zur Bildung neuer regionaler Wertschöpfungsketten und zur Bindung von Kaufkraft in der Region.Regionsübergreifende historische Wurzeln nutzen und entwickeln
Inhaltlicher Ansatz einer Kooperation ist einerseits die wirtschaftliche (landwirtschaftlich und touristisch) Verwertung und Entwicklung von durch Grenzen geteilter Naturräume – hier insbesondere der Haubergswälder in Kooperation mit Haubergsgenossenschaften in Nordrhein-Westfalen. Dieser Aspekt „Biomasse als Energieträger„ zielt speziell auf den für die wirtschaftliche Verwertung und Entwicklung der Hauberge wichtigen Kooperationsaspekt mit dem Nachbarbundesland ab. Dies ist notwendig, da sich der überwiegende Bestand der Hauberge jenseits der hessischen Landesgrenze in Nordrhein-Westfalen befindet.Zum Seitenanfang
